Baubiologie Plauen

Schimmelpilzgifte - Mykotoxine

Mykotoxine oder Schimmelpilzgifte sind Stoffwechselprodukte von Schimmelpilzen, die für Menschen und Tiere giftig sind

Im Haus binden sich Mykotoxine an den Mikrostaub und gelangen so in alle Lebensbereiche.

Mykotoxine wirken bereits in kleinen Mengen äußerst toxisch. Nicht zu verwechseln sind diese mit den Toxinen der Giftpilze (z.B. Fliegenpilz) und deren Hefen.

Wie wirken Schimmelpilzgifte?

Man unterscheidet zwischen akuten und chronischen Vergiftungen. Geschädigt werden vor allem Leber und Nieren, Haut- und Schleimhäute und das zentrale Nervensystem. Das Immunsystem kann geschwächt werden und es können hormonähnliche Wirkungen auftreten.

Schimmelpilzgifte können kanzerogen (krebserzeugend), teratogen (fruchtschädigend, z.B. Missbildungen beim Embryo) und mutagen (erbschädigend) wirken. Neurotoxine können u.a. Krämpfe und Zittern hervorrufen und sogar tödlich wirken

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©Rüdiger Weis
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