
In Innenräumen zu Hause oder am Arbeitsplatz begegnen wir mittlerweile hunderten meist völlig überflüssigen chemischen Substanzen. Sie entstammen Baumaterialien, Kunststoffen, Klebern, Lacken, Farben, Beschichtungen, Geräten, Teppichen und anderen Bodenbelägen (Laminat), Tapeten, Textilien, Matratzen, Möbeln, Reinigungsmitteln, Holzschutz - und Insektenvernichtungsmitteln uam.
Allergien, Asthma, Atembeschwerden, Lungen - und Bronchialleiden, chronische Schleimhautreizungen und Infektionen, Haut -und Augenkrankheiten nehmen seit Jahren immer mehr zu. Es geht um Krankheiten von Organen, die mit unserer uns umgebenden Luft in Kontakt stehen
Formaldehyd und andere giftige Gase wie Ozon, Chlor, Stadt -, Industrie - und Erdgas, Verbrennungsgase wie Kohlenmonoxid und Stickstoffdioxid.
Lösemittel und leichtflüchtige Schadstoffe wie Aliphate, Alkane, Alkohole, Amine, Aromaten, Ester, Ether, Glykole, Isocyanate, Ketone und Terpene.
Biozide und andere schwerflüchtige Schafstoffe wie Pestizide, Insektizide, Fungizide, Holzschutzmittel, Flammschutzmitel, Weichmacher, PCB und PAK.
Schwermetalle und andere anorganische Schadstoffe, Verbindungen und Salze.
Asbest - , Mineral - und andere Fasern, sowie Partikel.
Die Industrie ist erfinderisch. Es gibt über 100.000 chemische Einzelstoffe und mehr als eine Million chemischer Mixturen, aber nur etwa 400 Grenzwerte und diese meist nur für Arbeitsplätze.
Bei einigen Stoffen sind Gesundheitsgefahren erwiesen, bei den meisten weiss man jedoch noch nichts hinsichtlich Langzeitrisiken und Wechselwirkungen.
Neueste Gefährdung wird durch die sogenannte NANO-Technologie hervorgerufen, kleinste Einheiten auch bekannter Stoffe entwickeln auf Grund ihrer geringen Größe besondere Eigenschaften - gewollte und ungewollte!